++ Wir dokumentieren hier einen Artikel zu einer Aktion in Köln die sich auf unsere Kampagne bezieht +++

“In der Nacht vom 20. auf den 21. November haben Aktivist*innen die Agentur für Arbeit der Stadt Köln besucht. Sie plakatierten und versperrten die Eingänge mit Klebeband, Ketten und einem Schloß. Ihre Aktion findet während der Aktionswoche der Kampagne “Make Amazon Pay! We are more that robots or data” statt.

Aktivist*innen machen Argentur für Arbeit in Köln dicht
Leiharbeit bei Amazon thematisiert

In der Nacht vom 20. auf den 21. November haben Aktivist*innen die Argentur für Arbeit der Stadt Köln besucht. Sie plakatierten und versperrten die Eingänge mit Klebeband, Ketten und einem Schloß. Ihre Aktion findet während der Aktionswoche der Kampagne “Make Amazon Pay! We are more that robots or data” statt.

Mit ihrer Aktion wollen die Aktivist*innen auf die Leiharbeit bei Amazon, vor allem im Weihnachtsgeschäft, aufmerksam machen. Bei dieser werden start prekarisierte Menschen gezwungen bei Amazon für ein paar Monate das Geschäft zu unterstützen. Amazon verdoppelt teilweise seine Belegschaft in der Vorweihnachtszeit. Dies kann nur durch Schützenhilfe des deutschen Staates, der seine Insass*innen gängelt, wo es nur geht, geschehen. Auch aus dem Ausland  werden jedes Jahr mitunter aus Ländern, in denen die Austeritätspolitik in Folge der Krise nur so blüht, von Leiharbeitsfirmen im Schulterschluss mit der Arge, Saisonarbeiter*innen aus dem Ausland angekarrt. Sie arbeiten für einen niedrigeren Lohn und unter noch wiedrigeren Bedingungen, als die sonstig Beschäftigten bei Amazon. So wird die Konkurrenz innerhalb des Betriebes verschärft und die Standards für die Arbeit abgesenkt.

Es gäbe noch etliche weitere Schweinereien, die es im Zusammenhang mit der Argentur für Arbeit und der Leiharbeit bei Amazon zu thematisieren gäbe. Amazon ist hierbei exemplarisch. Fest steht, dass eine organisierte Antwort auf den Zustand der Arbeit im Kapitalismus nur transnational organisiert sein kann und zum Ziel hat die herrschenden Verhältnisse von Staat, Nation und Kapital abzuschaffen.

Die Aktivist*innen hoffen die Tristesse des heutigen Arbeitstag und Ablauf im Arbeitsamt der Stadt der Köln verzögert und gestört zu haben.”